Der Dettelbacher Skulpturenweg „Pilgervolk“ entstand zum 500-jährigen Bestehen der Wallfahrt zur Kirche Maria im Sand. Das Würzburger katholische Sonntagsblatt stellt das moderne Wahrzeichen Dettelbachs vor.
Sieben Künstlerinnen und Künstler hatten sich im Jahr 2005 mit dem Pilgerthema auseinandergesetzt. Vier Wochen lang arbeiteten sie sich in ihren Stein hinein und durch ihren Stein hindurch – unter den Augen der interessierten Öffentlichkeit an der Dettelbacher Mainlände. Auf diese Weise entstanden Skulpturen über einen „fundamentalen Aspekt der menschlichen Existenz“, wie es im Begleitheft zum Projekt heißt. „Leben ist immer Pilgerschaft, wie immer die selbst gesteckten oder vorgegebenen inneren oder äußerlichen Ziele auch heißen mögen.“ Der wuchtige Block „In Transito“, gefertigt von der italienischen Künstlerin Emanuela Camacci, eröffnet den Skulpturenweg. Ein Übergang ist dargestellt: Die Bewegung während des Pilgerns ins Innere hinein. Innen ein großer Kreis, dazwischen Platz für Luft und Leere – und Platz für den Durchblick auf den Grünstreifen entlang der Stadtmauer.





